Influencer im Steuerdschungel

Immer mehr Menschen verdienen ihr Geld im Netz, immer mehr haben plötzlich Einnahmen als Influencer. Irgendwann stellt sich die Frage: Muss ich jetzt Steuern zahlen?Monetarisierung von Youtubevideos, Werbegeschenke an Insta-Stars, Produkttesting auf TikTok, regelmäßig Geld über Patreon - mittlerweile schaut die Finanzverwaltung ins Netz. Lagen in den letzten Jahren noch Ebayverkäufe und Etsyshops im Fokus, sind es jetzt die Kanäle der Sozialen Medien. Das Bundesministerium für Finanzen hat dazu ein FAQ herausgegeben, das kurz mögliche Steuern und andere steuerrechtliche Pflichten beschreibt.Trotzdem bleiben noch viele Fragen offen. Zum Beispiel, ob die eigene Tätigkeit als Influencer freiberuflich oder gewerblich erfolgt. Wie Testprodukte in die Steuererklärung mit einfließen oder Fragen der korrekten Rechnungsstellung, vor allem bei Plattformen im Ausland. Hier können schon kleinere Fehler große Konsequenzen haben. Deshalb ist es wichtig, sich rechtzeitig zu informieren.Wir beraten gern zu all diesen Fragen und helfen weiter. Welcome to the jungle....
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Airbnb und Co geraten in den Blick der Steuerbehörden

Die Steuerfahndung Hamburg ist in Besitz von Vermietungsunterlagen Wer eine Wohnung, ein Apartment oder Zimmer privat über Airbnb oder ähnliche Anbieter vermietet, ist in der Pflicht, die Einnahmen daraus zu versteuern. Steuerlich gilt diese Praxis als Untervermietung mit einer jährlichen Freigrenze von 520 Euro.Bisher haben viele in der Praxis ihre Einnahmen aus der Vermietung über Internetangebote nicht angegeben. Anfang September ist es der Steuerfahndung in Hamburg gelungen, die Vermieterdaten eines "weltweit agierenden Vermittlungsportals für Buchung und Vermittlung von Unterkünften" zu erlangen und verteilt diese nun an die zuständigen Länder. Diese werden die Kontrolldaten mit den erklärten Steuern der jeweiligen Vermietenden abgleichen. Wer in den letzten 10 Jahren untervermietet hat, sollte über eine strafmildernde oder gar -befreiende Selbstanzeige nachdenken, bevor das Finanzamt einen Steuerbetrug aufdeckt. Dabei ist jedoch einiges zu beachten.Der §371 der Abgabenordnung regelt die Selbstanzeige und verlangt als Voraussetzung für die Nichtbestrafung, dass per Erklärung alle unrichtigen Angaben der letzten 10 Jahre lückenlos und noch vor dem Bekanntwerden eines Steuervergehens berichtigt...
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Corona-Überbrückungshilfe geht in die nächste Phase

Nachdem die erste Phase der Überbrückungshilfe der Bundesregierung für die Monate Juni bis August 2020 abgeschlossen ist, wird Phase 2 auf den Weg gebracht. Diese umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Die Antragsstellung für diese Phase ist ab Oktober möglich. Nachdem die Voraussetzungen für den Erhalt der Überbrückungshilfe in Phase 1 für kaum ein Unternehmen zu erfüllen waren, sind diese im Vergleich für die nächste Phase gelockert worden.Zum Erhalt der Überbrückungshilfe sind kleine und mittelständische Unternehmen berechtigt, deren Umsatzeinbußen in zwei aufeinanderfolgenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten mindestens 50% beträgt bzw. deren Umsatzeinbruch des gesamten Zeitraums April bis August 2020 mindestens 30% beträgt. Damit sollten nun deutlich mehr Unternehmen berechtigt sein, die Überbrückungshilfe zu beantragen.Mit der Überbrückungshilfe können Fixkosten wie etwa Miete oder Pacht sowie Personalkosten und Versicherungszahlungen zu bis zu 90% gefördert werden.Weitere Informationen können Sie in der Pressemitteilung des Bundesfinanzministeriums nachlesen. Nach wie vor kann die Beantragung der Überbrückungshilfe nur durch einen...
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